Es tanzen Engel auf meinem Grab
Kapitel 4

Als wir es endlich schafften den Geist los zu werden, meinte er noch, dass er uns nicht in ruhe lassen würde. Und gab zu dass er gelogen habe.

  Ich weiß es hört sich komisch an doch seit diesen Ereignissen hatte ich eine fremde Stimme in meinem Kopf.
Ihr müsst es mir nicht glauben aber es ist wohl so^^
Irgendwie ist es meine Stimme aber irgendwie auch nicht.
Und es fingen die psychischen Anfälle an.
Die Stimme in meinem Kopf fing an mir Dinge einzureden.

Ich weiß nicht ob es normal ist aber es war von da an so, dass mich immer Zweifel plagten und ich sozusagen in zwei Ebenen dachte. Die eine Stimme die mir fremd war und mir einredet die Welt sei schlecht und ich sei es nicht wert zu leben. Immer und immer wieder.
Und die Andere, meine eigene, mit der ich versuche mir klar zu machen dass ich mir das nur einrede.

Doch dann meldet sich wieder die Fremde mit den Worten : „versuche dir ruhig einzureden, dass dies alles bloß Einbildung sei.“
Ich weiß dies ist verwirrend, aber das ist auch nun mal mein Kopf.

 Ich fing an mir wegen des Blutes die Arme aufzuschneiden.
Viele werden jetzt denken: EMO! Doch das kommt irgendwo nicht hin, da es zu dieser Zeit noch keine dieser Klischee-emos gab.

Mein Freund vom Theater dachte später, dass ich mir wegen ihm die Arme aufschneiden würde, da mein Zustand immer schlimmer wurde.

Egal, wann er mich sah, ich war am weinen.
Daraufhin bat er mich, auf den Rat meiner Mutter zu hören und einen Psychiater aufzusuchen.
Ich ging also nicht für meine Mutter dort hin sondern für ihn.

 Dies brachte jedoch auch nichts, da ich zu einem staatlichen Psychiater ging und dieser Kerl nicht die geringste Ahnung hatte.
Ich ging dort ca. ein halbes Jahr hin.

 Als ich anfing zum Psychiater zu gehen, kam auch schon der große Streit mit den drei Freundinnen.
Die Osterferien 2006 war ich dann mit dem Freund vom Theater und seinen Eltern, die ich ja gut kannte vom Theater, zwei Wochen in England.
Es war eine schöne Zeit und wirklich erholsam, besonders da England eines meiner Lieblingsländer ist.

 
Ich hatte mittlerweile auch die frühere fünfte im Bunde, unseren „Lockenkopf“ naja, wie soll ich sagen, „wiedergefunden“. Wir hatten uns ja nie wirklich aus den Augen verloren, da wir in die selbe Klasse gingen, doch nun bauten wir uns erneut eine Freundschaft auf. Unsere Runde wuchs, da wir noch jemanden in unsere Kreise aufnahmen. Sie und unser Lockenkopf sollten sich später noch sehr gut verstehen, was aber auch nicht für ewig hielt.

 
Nach den Osterferien lernte ich meinen späteren ersten Freund kennen.
Doch bald gab es ein weiteres Problem.

Die Freundin zu der ich gehalten hatte und zu der die Freundschaft extrem stark geworden war durch den überstandenen Streit, wollte plötzlich auch etwas von besagtem Typen.
Wie das Schicksal es wollte verliebte er sich jedoch in mich.
Ich war hin und her gerissen zwischen der Freundschaft zu Ihr und der Liebe zu Ihm.

4.11.07 12:24


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